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Haarpflege beginnt an der Kopfhaut — dort entsteht das Haar und dort liegt meist die Ursache für Probleme, die in den Längen sichtbar werden. Fettiges Haar, Schuppen, Haarausfall und Schwäche haben ihren Ursprung in der Regel im Zustand der Kopfhaut und nicht im Haar selbst. In dieser Kategorie haben wir über siebenhundert Produkte zusammengestellt: Shampoos, Conditioner, Masken, Öle, trichologische Behandlungen und Styling-Präparate.
Zwei Auswahlachsen: Kopfhaut und Längen
Der häufigste Fehler besteht darin, die gesamte Pflege auf ein einziges Problem auszurichten. Sehr oft fettet jedoch die Kopfhaut, während die Spitzen trocken sind — was völlig unterschiedliche Produkte erfordert. Die Lösung ist einfach: Das Shampoo stimmen Sie auf die Kopfhaut ab, den Conditioner und die Maske auf die Längen.
- Fettige Kopfhaut — normalisierende Shampoos mit Salizylsäure, Zink oder Azelainsäure; Peelings einmal pro Woche.
- Trockene und juckende Kopfhaut — milde Formulierungen ohne Sulfate, mit Panthenol und Harnstoff.
- Schuppen — Anti-Schuppen-Präparate als Kur angewendet, nicht nur gelegentlich; hartnäckige Schuppen erfordern eine Beratung.
- Haarausfall — Lotionen und Ampullen, die direkt auf die Kopfhaut aufgetragen werden; ein Shampoo allein reicht nicht aus.
- Trockenes und strapaziertes Haar — Masken, Öle, Leave-in-Conditioner.
- Koloriertes Haar — farbschützende, sulfatfreie Produkte plus Bindungsreparatur.
Trockenheit versus Haarschäden — das ist nicht dasselbe
Trockenem Haar fehlen Lipide; es benötigt Feuchtigkeit und Rückfettung. Strapaziertes Haar hat eine geschädigte Keratinstruktur und braucht einen Proteinaufbau. Die Feuchtigkeitsversorgung geschädigten Haares hat nur einen kurzzeitigen Effekt — nach der Wäsche kehrt es in den Ausgangszustand zurück. Umgekehrt gilt: Eine Proteinüberladung trockener Haare führt dazu, dass sie steif und brüchig werden.
Ein einfacher Test: Ein nasses Haar, das vorsichtig gedehnt wird und in seine Form zurückkehrt, ist in Ordnung. Wenn es sich wie Gummi dehnt und nicht zurückkehrt, benötigt es Proteine. Wenn es sofort bricht, braucht es Feuchtigkeit und Lipide.
Häufig gestellte Fragen
Wie oft sollte man die Haare waschen? So oft, wie es die Kopfhaut erfordert. Bei starker Talgproduktion täglich — Waschen „macht“ die Talgdrüsen nicht träge, das ist ein Mythos.
Muss man Shampoos abwechseln? Nein. Ein Wechsel macht Sinn, wenn sich der Zustand der Kopfhaut oder die Jahreszeit ändert.
Wie lange dauert eine Anti-Haarausfall-Kur? Aufgrund des Haarwachstumszyklus ist eine erste realistische Einschätzung nach etwa drei Monaten möglich.
Siehe auch: Shampoos, Conditioner, Haaröle, Haarausfall.








































