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Gut mit Feuchtigkeit versorgte Haut ist glatter, strahlender und widerstandsfähiger gegen Irritationen. Wir haben hier Cremes und Seren mit Hyaluronsäure, Ceramiden und Feuchthaltemitteln für jeden Hauttyp, einschließlich dehydrierter Haut, zusammengestellt.
Dehydrierte Haut ist nicht dasselbe wie trockene Haut
Trockenheit ist ein Hauttyp — ein dauerhafter Mangel an Talg. Dehydration hingegen ist ein vorübergehender Zustand: Der Epidermis fehlt es an Wasser, und dies kann jeden Hauttyp betreffen, selbst fettige oder Mischhaut. Sie erkennen es an feinen Linien, die bei mimischen Bewegungen sichtbar werden, einem grauen, matten Teint, einem am Abend verstärkten Spannungsgefühl und Make-up, das sich in Fältchen absetzt. Ein einfacher Test: Kneifen Sie leicht in Ihre Wange — wenn kleine Fältchen für einen Moment bestehen bleiben, ist die Haut dehydriert. Schuld daran sind oft zu aggressive Reinigungen, Alkohol in Kosmetika, Klimaanlagen und Heizungsluft sowie Säuren oder Retinol, die ohne eine geeignete feuchtigkeitsspendende Basis angewendet werden.
Inhaltsstoffe, die helfen, Wasser zu binden
Diese Kollektion basiert auf Wirkstoffen, die die Epidermis mit Feuchtigkeit versorgen und ihre Barriere stärken — denn dauerhafte Hydratation bedeutet nicht nur, Wasser zuzuführen, sondern es auch in der Haut zu speichern:
- Hyaluronsäure — in verschiedenen Molekulargewichten: Hohe Moleküle spenden oberseitig Feuchtigkeit, niedrige erreichen die tieferen Schichten der Epidermis.
- Glycerin und Panthenol (B5) — Feuchthaltemittel, die Wasser binden und helfen, das Spannungsgefühl zu lindern.
- Ceramide und Squalan — bauen die Lipidbarriere auf und stärken sie, wodurch der Wasserverlust aus der Epidermis minimiert wird.
- Niacinamid — unterstützt die Barriere und hilft, den transepidermalen Wasserverlust (TEWL) zu reduzieren.
Wie Sie Ihre Pflegeroutine auswählen und aufbauen
Schichten (Layering) funktioniert am besten: Ein feuchtigkeitsspendendes Gesichtswasser oder eine Essenz auf die leicht feuchte Haut auftragen, gefolgt von einem Hyaluronsäure-Serum und schließlich einer okklusiven Creme mit Ceramiden oder Squalan, die die Feuchtigkeit „versiegelt“. Es ist wichtig sich daran zu erinnern, dass Hyaluronsäure in trockener Luft ohne eine versiegelnde Creme sogar umgekehrt wirken und Wasser aus tieferen Schichten entziehen kann — deshalb ist der letzte Schritt so entscheidend. Fettige und Mischhaut fühlen sich in der Regel in leichten, wässrigen Formeln wohler, trockene Haut hingegen in reichhaltigeren, nährenden Formeln, die zusätzlich den Lipidfilm wiederherstellen.
Wenn die Dehydration stark ausgeprägt ist oder trotz sorgfältiger Pflege anhält, helfen unsere Spezialistinnen Ihnen gerne dabei, die passenden Inhaltsstoffe für Ihre Haut auszuwählen, und beraten Sie bei Bedarf auch zu feuchtigkeitsspendenden Behandlungen im Institut.
Häufig gestellte Fragen
Worin unterscheidet sich dehydrierte Haut von trockener Haut?
Trockenheit ist ein Hauttyp — ein permanenter Mangel an Talg. Dehydration ist ein vorübergehender Wassermangel in der Epidermis, der jeden Hauttyp betreffen kann, einschließlich fettiger und Mischhaut. Daher wird unterschiedlich gepflegt: Dehydrierte Haut wird mit Feuchtigkeit versorgt und die Barriere gestärkt, trockene Haut wird zusätzlich genährt.
Welche Inhaltsstoffe spenden der Haut am besten Feuchtigkeit?
Hyaluronsäure in verschiedenen Molekulargewichten, Glycerin und Panthenol binden Wasser, während Ceramide, Squalan und Niacinamid die Barriere stärken und helfen, die Feuchtigkeit in der Epidermis zu bewahren. Den besten Effekt erzielt die Kombination aus Feuchthaltemitteln und barriereaufbauenden Inhaltsstoffen.
In welcher Reihenfolge sollten feuchtigkeitsspendende Kosmetika aufgetragen werden?
Layering hat sich bewährt: zuerst ein feuchtigkeitsspendendes Gesichtswasser oder eine Essenz auf die leicht feuchte Haut, dann ein Serum mit Hyaluronsäure und zum Schluss eine Creme mit Ceramiden oder Squalan, die die Feuchtigkeit einschließt. Dieser letzte Schritt ist wichtig, da Hyaluronsäure allein in trockener Luft gegenteilig wirken kann.
Kann auch fettige Haut dehydriert sein?
Ja. Dehydration ist ein Zustand, kein Hauttyp, betrifft also auch fettige Haut und Mischhaut — sie äußert sich oft durch gleichzeitigen Glanz und ein Spannungsgefühl. Für einen solchen Hauttyp eignen sich leichte, wässrige Feuchtigkeitsformeln ganz ohne schwere Öle.
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