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Fettige und Mischhaut braucht Balance: Mattierung ohne Austrocknung. Wir haben hier Dermokosmetika zusammengestellt, die helfen, die Talgproduktion zu regulieren, das Erscheinungsbild der Poren zu verfeinern und die Haut den ganzen Tag über frisch zu halten — ganz ohne Spannungsgefühl. Der Schlüssel liegt nicht in aggressiver Entfettung, sondern in einer sanften, intelligenten Pflege, die das natürliche Gleichgewicht der Haut wiederherstellt.
Woher kommen Glanz und verstopfte Poren?
Übermäßige Talgproduktion hat meist mehrere Ursachen gleichzeitig: genetische Veranlagung, hormonelle Einflüsse (Androgene), Stress sowie eine zuckerreiche Ernährung. Talg an sich ist kein Fehler — er schützt und befeuchtet die Haut. Das Problem beginnt, wenn er im Übermaß produziert wird: Es entsteht Glanz, die Haut neigt zu Mitessern und Unreinheiten, und die Poren wirken vergrößert.
Der häufigste Fehler ist das Austrocknen. Starke Alkohole und aggressive „Entfetter" sorgen für kurzfristige Mattigkeit, doch die Haut reagiert mit einer noch stärkeren Talgproduktion als Ausgleich, und die geschwächte Barriere wird reaktiv. Deshalb braucht fettige Haut Regulierung und leichte Feuchtigkeit, statt eines Kampfes gegen die Trockenheit.
Welche Inhaltsstoffe und warum
- Niacinamid — einer der am besten erforschten Inhaltsstoffe für fettige Haut: hilft, Talg zu regulieren, verfeinert optisch die Poren und beruhigt zu Rötungen neigende Haut.
- Azelainsäure — sebostatisch, empfohlen für zu Unreinheiten neigende Haut und einen ungleichmäßigen Teint.
- Salicylsäure (BHA) — lipophil, dringt tief in die Poren ein und hilft, sie von innen zu reinigen; ideal für die T-Zone.
- Zink — unterstützt die Regulierung der Talgproduktion und beruhigt die Haut.
- Tonerde — in Masken absorbiert sie überschüssigen Talg und mattiert, was der Haut ihre Frische zurückgibt.
- Grüntee-Extrakt — antioxidativ, unterstützt das Gleichgewicht fettiger Haut.
- Retinol — hilft langfristig, die Verhornung zu normalisieren und glättet das Hautbild.
- Hyaluronsäure — leichte Feuchtigkeit in Gelform, die die Poren nicht verstopft.
Wie man die richtige Pflege wählt
Beginnen Sie mit einer sanften Reinigung — abends empfiehlt sich eine Doppelreinigung, die Talg und Make-up gründlich entfernt. Setzen Sie tagsüber auf ein leichtes Serum oder Gel mit Niacinamid oder Hyaluronsäure und führen Sie peelende Inhaltsstoffe (BHA, Azelainsäure) schrittweise ein. Verzichten Sie morgens nicht auf einen leichten, nicht komedogenen LSF. Schwere, fettige Cremes sollten Sie meiden — fettige Haut bevorzugt leichte, gut einziehende Texturen.
Wenn sich die Haut trotz sorgfältiger Pflege weiterhin stark fettet oder Unreinheiten zurückkehren, helfen unsere Spezialistinnen dabei, die passenden Inhaltsstoffe für Ihre Haut zu finden, und beraten Sie bei Bedarf auch zu regulierenden Behandlungen in unserem Institut.
Häufig gestellte Fragen
Muss fettige Haut mit Feuchtigkeit versorgt werden?
Ja. Auch fettige Haut benötigt Feuchtigkeit — am besten durch ein leichtes Gel oder Serum mit Hyaluronsäure. Das Austrocknen der Haut verstärkt paradoxerweise die Talgproduktion, weshalb ein ausgeglichener Feuchtigkeitshaushalt ein wichtiger Bestandteil der Pflege von fettiger und Mischhaut ist.
Welche Inhaltsstoffe regulieren Talg am besten?
Zu den effektivsten gehören Niacinamid, Zink, Salicylsäure (BHA) und Azelainsäure. Sie helfen, die Talgproduktion zu regulieren, Poren optisch zu verfeinern und ein mattes Hautfinish zu bewahren. Tonerde in Masken absorbiert zusätzlich überschüssigen Talg.
Helfen diese Dermokosmetika bei vergrößerten Poren?
Sie tragen dazu bei, deren Sichtbarkeit deutlich zu verringern — durch die Reinigung der Poren von Talg (BHA) und die Glättung der Haut (Niacinamid, Retinol). Die Porengröße ist teilweise genetisch bedingt, daher sprechen wir von einer Verbesserung des Erscheinungsbildes, nicht von einem dauerhaften Verschluss.
Reicht Kosmetik bei Neigung zu Unreinheiten aus?
Richtig ausgewählte Dermokosmetika unterstützen zu Unreinheiten neigende Haut im Alltag. Bei stärkeren oder wiederkehrenden Problemen lohnt es sich, eine Spezialistin zu konsultieren, die Sie bei der Pflege berät und bei Bedarf Behandlungen im Institut empfiehlt.
Siehe auch
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