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Trockenes, strapaziertes Haar gewinnt durch intensive Regeneration und Pflege seine Geschmeidigkeit und seinen Glanz zurück. Wir haben hier Masken, Conditioner und Öle zusammengestellt, die die Haarstruktur aufbauen, das Entwirren erleichtern und das Styling unterstützen. Dies ist die ideale Pflege für feuchtigkeitsbedürftiges Haar — nach dem Färben, Blondieren, häufigem Glätten oder Föhnen mit hoher Hitze.
Woher kommen trockenes und glanzloses Haar?
Gesundes, glänzendes Haar hat glatt anliegende Schuppenschichten (Kutikula) — so wird das Licht gleichmäßig reflektiert und es entsteht Glanz. Wenn die Schuppenschicht angehoben oder beschädigt ist, verliert das Haar Wasser und Lipide, wird stumpf, rau, kräuselt sich und bricht. Meist sind Färben, Blondieren, Hitzestyling über 200°C, Chlor, UV-Strahlung sowie hartes Wasser die Ursache. Trockenes Haar kann Feuchtigkeit nicht in der Struktur halten — deshalb benötigt es Inhaltsstoffe, die diese auffüllen und „versiegeln“.
Welche Inhaltsstoffe und warum?
Der Wiederaufbau von trockenem Haar basiert auf zwei Säulen: Protein und Feuchtigkeit — sie sollten abwechselnd angewendet werden, um eine Überpflegung mit Proteinen zu vermeiden.
- Hydrolysiertes Keratin und Proteine (z. B. Weizen) — lagern sich in die Haarstruktur ein, füllen Lücken im Kortex auf und helfen, die Schuppenschicht zu glätten.
- Arganöl — versiegelt die Schuppenschicht und schließt Feuchtigkeit ein; ein paar Tropfen auf die feuchten Längen und Spitzen reduzieren Frizz sichtbar.
- Hyaluronsäure — bindet Wasser und spendet dem Haar tiefenwirksam Feuchtigkeit.
Wie wählt man die richtige Pflege aus?
Haar nach dem Färben und Blondieren reagiert am besten auf proteinreiche Aufbauformeln mit Keratin. Trockenes, aber kräftiges Haar benötigt vor allem Feuchtigkeit — Masken mit Hyaluronsäure und pflegenden Ölen. Den besten Effekt erzielt man durch einen abwechselnden Rhythmus: einmal eine Proteinmaske, einmal eine Feuchtigkeitsmaske und täglich ein Öl für die Spitzen als SOS-Pflege zu Hause. Zu viel Protein ohne Feuchtigkeit macht das Haar hart und brüchig, daher lohnt es sich, die Reaktion des Haares zu beobachten.
Sollte das Haar trotz häuslicher Pflege besonders geschwächt oder stumpf bleiben, helfen unsere Spezialistinnen bei der Auswahl der passenden Produkte und beraten Sie bei Bedarf zu regenerativen Behandlungen in unserem Institut.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen einer Proteinmaske und einer Feuchtigkeitsmaske für trockenes Haar?
Eine Proteinmaske (mit Keratin, Weizenproteinen) baut die Struktur auf und füllt Lücken im Kortex, während eine Feuchtigkeitsmaske (mit Hyaluronsäure, Aloe, Sheabutter) Wasser auffüllt und speichert. Trockenes Haar benötigt beides — am besten abwechselnd angewendet, um eine Proteinüberladung zu vermeiden.
Wie oft sollte man Öl bei trockenem Haar anwenden?
Argan-, Kamelien- oder Marulaöl können täglich angewendet werden — ein paar Tropfen auf die feuchten Längen und Spitzen vor dem Föhnen. Öle versiegeln die Schuppenschicht und schließen Feuchtigkeit ein, was Frizz sichtbar reduziert.
Welche Inhaltsstoffe bauen Haar nach dem Färben und Blondieren am besten auf?
Nach dem Färben und Blondieren sind Formeln mit hydrolysiertem Keratin und Ceramiden empfehlenswert — sie unterstützen den Wiederaufbau der geschädigten Struktur und die Glättung der Schuppenschicht. Für besonders trockene Spitzen sind Öle und Sheabutter hilfreich.
Was ist eine Proteinüberladung und wie vermeidet man sie?
Zu viel Protein ohne ausreichende Feuchtigkeit macht das Haar hart und brüchig. Um dies zu vermeiden, verwenden Sie Protein- und Feuchtigkeitsmasken abwechselnd und beobachten Sie, wie Ihr Haar reagiert.
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