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Gesichtscreme ist das Produkt, das die Pflegeroutine abrundet — ihre Aufgabe ist es, das, was die vorherigen Schichten geliefert haben, in der Haut zu bewahren und die Schutzbarriere zu rekonstruieren. In dieser Kategorie haben wir über vierhundert Cremes von professionellen und Dermokosmetik-Marken zusammengestellt: für den Tag, für die Nacht, mit Lichtschutzfaktor, für empfindliche, fettige, reife und dehydrierte Haut.
Tagescreme vs. Nachtcreme — was ist der Unterschied
Das ist keineswegs nur ein Marketing-Gag. Tagescremes haben eine leichtere Textur, enthalten oft Antioxidantien sowie einen Lichtschutzfaktor und sind so konzipiert, dass sie sich perfekt unter dem Make-up auftragen lassen. Nachtcremes sind in der Regel reichhaltiger und enthalten regenerierende sowie strukturierende Wirkstoffe — Retinol, Peptide, Säuren —, die morgens nicht angewendet werden, da sie lichtempfindlich sind oder die Haut empfindlicher gegenüber Sonnenlicht machen.
Wenn Sie nur eine einzige Creme kaufen möchten, wählen Sie die Nachtcreme und ergänzen Sie den Morgen durch einen separaten Sonnenschutz. Das ist effektiver als eine einzige Universalcreme, die zweimal täglich angewendet wird.
Wie man die Konsistenz an den Hauttyp anpasst
- Fettige und Mischhaut — Gele, Gel-Cremes und leichte Emulsionen. Eine reichhaltige Creme kann auf solcher Haut die Talgproduktion verstärken und die Poren verstopfen.
- Trockene Haut — Cremes mit Ceramiden, Squalan und pflanzlichen Buttern. Trockene Haut leidet unter einem dauerhaften Lipiddoktorius und benötigt daher eine okklusive Schicht.
- Dehydrierte Haut — Dies ist ein Zustand, kein Hauttyp: Sie kann auch fettige Haut betreffen. Suchen Sie nach Hyaluronsäure, Glycerin und Panthenol und betrachten Sie die Creme als eine Schicht, die die Feuchtigkeit einschließt.
- Empfindliche und zu Rødchen neigende Haut — Kurze Inhaltsstofflisten ohne Alkohol und Duftstoffe, mit Niacinamid, Panthenol oder Asiatischem Wassernabel.
- Reife Haut — Retinoide und Peptide am Abend, Antioxidantien und Lichtschutzfaktor am Morgen.
Wie viel Creme man auftragen sollte und in welcher Reihenfolge
Eine erbsengroße Menge für das gesamte Gesicht ist völlig ausreichend — ein Überschuss zieht nicht besser ein, sondern bleibt auf der Oberfläche zurück. Die Creme wird als letzter Pflegeschritt nach dem Serum auf die leicht feuchte Haut aufgetragen: So wird Wasser noch effektiver eingeschlossen.
Morgens sieht die Reihenfolge wie folgt aus: Reinigung, Toner, Serum, Creme, Lichtschutzfaktor. Abends: Make-up-Entfernung, Reinigung, Toner, Serum oder Wirkstoffkur, Creme. Wenn Sie Retinol verwenden und Irritationen auftreten, nutzen Sie die Sandwich-Methode — eine dünne Schicht Creme, Retinol, Creme.
Häufig gestellte Fragen
Braucht fettige Haut überhaupt eine Creme? Ja. Das Auslassen der Feuchtigkeitspflege verstärkt meist die Talgproduktion — die Haut „kompensiert“ den Feuchtigkeitsmangel mit Fett.
Reicht eine Sonnencreme als alleiniger SPF aus? Wenn sie einen SPF von 30–50 hat und in ausreichender Menge aufgetragen wird — ja. Das Problem ist jedoch, dass Pflegecremes meist in zu geringen Mengen verwendet werden, um den angegebenen Schutz zu erreichen.
Wie oft sollte man die Creme wechseln? Die Haut „gewöhnt“ sich nicht an ein Produkt — es besteht keine Notwendigkeit für eine Rotation. Ein Wechsel macht saisonal Sinn (im Winter reichhaltiger, im Sommer leichter) oder wenn sich der Hautzustand verändert.
Siehe auch: Gesichtsserum, Sonnencremes mit SPF, Feuchtigkeit, Anti-Aging.








































