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SPF to nie cała historia: jak czytać PA++++ i wybrać filtr, który naprawdę chroni skórę — J'ADORE INSTYTUT

SPF ist nicht die ganze Geschichte: Wie man PA++++ liest und einen Filter auswählt, der die Haut wirklich schützt

Sonnenschutz · Expertenpflege

SPF ist nicht die ganze Geschichte: Wie man PA++++ liest und einen Filter auswählt, der die Haut wirklich schützt

Die SPF-Zahl auf dem Etikett sagt nur die halbe Wahrheit. Wir erklären, wie sich UVB- und UVA-Schutz unterscheiden, wann ein mineralischer Filter sinnvoll ist und wann er gegen einen hybriden verliert — und warum nach einem PA++++-Behandlung nicht zu umgehen ist.

Expertenpflege·gelesen 10 min·J'ADORE INSTYTUT
Sonnenschutzfilter SPF 50+ PA++++ — professionelle UVA/UVB-Schutz

Die meisten Kundinnen wählen einen Filter nach einer Zahl — SPF. In Wirklichkeit sagt das Etikett eines guten Sonnenschutzmittels mehr: die Art des Filters, das Schutzspektrum, das PA-Symbol. Die Ignorierung dieser zweiten Hälfte der Informationen ist der häufigste Grund, warum die Haut trotz „hohem SPF“ weiterhin pigmentiert, an Festigkeit verliert und schneller altert. Wir zerlegen das Etikett in seine Einzelteile — ohne marketingtechnische Vereinfachung, mit klarer Unterscheidung, was jede Zahl und jeder Buchstabe wirklich bedeutet.

SPF und PA sind zwei verschiedene Zähler — für zwei verschiedene Strahlungen

Sonnenschutzfilter SPF 50+ PA++++ — professionelle UVA/UVB-Schutz
Sonnenschutzfilter SPF 50+ PA++++ — professionelle UVA/UVB-Schutz

SPF (Sun Protection Factor) beschreibt den Schutz ausschließlich vor UVB-Strahlung — Wellen, die für Sonnenbrand und direkte Hautschäden verantwortlich sind. Der Wert wird berechnet, indem die Zeit verglichen wird, nach der die Haut mit und ohne Filter errötet. SPF 50 bedeutet also nicht „50-mal stärkeren Schutz“ — es bedeutet eine verlängerte Zeit bis zum Sonnenbrand in einem bestimmten, labortechnischen Test.

Das Problem ist, dass UVB nur ein Teil der Strahlung ist, die die Haut erreicht. UVA — längere Wellen, die das ganze Jahr über vorhanden sind und selbst durch Autofenster oder Bürofenster dringen — dringen tiefer in die Haut ein. Sie sind verantwortlich für photoaging, den Verlust von Festigkeit und, was für viele Kundinnen im Salon entscheidend ist, für die Verstärkung von Pigmentierungen und Melasma. SPF misst sie praktisch nicht.

Hier kommt PA (Protection Grade of UVA) ins Spiel — ein japanisch-koreanisches Kennzeichnungssystem, das zunehmend auch in Europa auf Kosmetika zu finden ist, basierend auf dem PPD-Test (Persistent Pigment Darkening, also der Zeit bis zur dauerhaften Verdunkelung der Haut durch UVA). Die Skala reicht von PA+ bis PA++++ — je mehr Pluszeichen, desto höher der Schutz vor UVA. PA++++ ist die höchste Kategorie, die in diesem System verfügbar ist. Eine Creme mit nur hohem SPF, aber ohne PA-Kennzeichnung oder mit niedrigem PA, kann vor Sonnenbrand schützen, aber gleichzeitig nicht vor Pigmentierungen schützen.

Chemische, mineralische und hybride Filter — was sie in der Praxis unterscheidet

Die Art des Filters bestimmt, wie das Produkt auf der Haut wirkt, wie es sich unter Make-up trägt und wen es reizen kann. Es sind drei verschiedene physikalische Mechanismen, keine Frage von „besser gegen schlechter“.

  • Chemische Filter (organisch) — absorbieren UV-Strahlung und wandeln sie in Wärme um. Leichte, nicht spürbare Konsistenz, kein weißer Film, lässt sich leicht unter Make-up verteilen. Sie beginnen erst nach etwa 15–20 Minuten nach dem Auftragen vollständig zu wirken und können bei einigen Personen mit reaktiver Haut Reizungen hervorrufen.
  • Mineralische Filter (physikalisch) — Zinkoxid und Titandioxid reflektieren und streuen die Strahlung an der Oberfläche der Haut. Sie wirken sofort nach dem Auftragen, werden in der Regel besser von empfindlicher, kapillarer Haut und Haut nach Behandlungen toleriert — können jedoch dichter in der Textur sein und einen weißen Film hinterlassen, insbesondere auf dunklerer Haut.
  • Hybride Filter — kombinieren chemische und mineralische Filter in einer Formel. Dies ist die Lösung, die heute die meisten professionellen koreanischen Marken verwenden, einschließlich der Sonnenschutzlinie Cell Fusion C, die in unserem Shop erhältlich ist: Der chemische Teil sorgt für Leichtigkeit und Unsichtbarkeit auf der Haut, der mineralische Teil für Sanftheit und breites Spektrum. Das Ergebnis ist Schutz ohne kosmetische Kompromisse, ohne den „Maskeneffekt“, der für reine mineralische Filter charakteristisch ist.
Filtertyp Finish auf der Haut Für wen am besten geeignet
Chemisch Leicht, unsichtbar, liegt gut unter Make-up Tolerante Haut, ohne Neigung zu Reizungen
Mineralisch Dichter, kann einen weißen Film hinterlassen Sehr empfindliche, kapillare, kindliche Haut
Hybrid Leicht wie chemisch, sanft wie mineralisch Haut nach Behandlungen, pigmentierte, akneanfällige — universelle Wahl für Salons

Hinweis beim Lesen von Etiketten: In den Namen einiger Linien — wie Aquatica Sunscreen 100 oder Derma Relief Sunscreen 100 — steht die Zahl „100“ für den Namen der Kosmetikserie des Herstellers, nicht für den SPF-Wert. Der tatsächliche, getestete Schutz dieser Produkte beträgt SPF 50+/PA++++, gemäß den EU-Vorgaben für die Etikettierung — in der Europäischen Union ist die höchste zulässige Angabe auf der Verpackung „50+“, unabhängig davon, wie hoch das Ergebnis der Formel im Test wäre.

Wie man einen Filter für seine Haut auswählt

Die Auswahl des Filters ist keine Frage der Mode, sondern eine Antwort auf ein Hautproblem:

  • Empfindliche und kapillare Haut — hybride oder mineralische Formel, ohne Alkohol und intensive Düfte, mit beruhigenden Inhaltsstoffen (z.B. Centella-Extrakt, Panthenol).
  • Pigmentierungen und Melasma — Priorität hat maximaler PA++++, denn UVA (und teilweise auch sichtbares Licht) fördert die Melaninproduktion. SPF allein reicht nicht aus — ohne hohen PA werden Pigmentierungen trotz regelmäßiger Anwendung der Creme zurückkehren.
  • Akneanfällige und fettige Haut — leichte, mattierende Formeln ohne komedogene Öle, als nicht komedogen gekennzeichnet.
  • Haut nach Behandlungen im Salon (Laser, Peeling, Mikrodermabrasion, mikro-needling) — in dieser Situation wird PA++++ nicht zur Option, sondern zur Notwendigkeit. Die Hautbarriere ist dann geschwächt, die Melanozyten überaktiv, und selbst kurze UVA-Exposition kann postinflammatorische Hyperpigmentierung (PIH) hervorrufen, die den Effekt der Behandlung dauerhaft zunichte macht.

Die beste regenerierende Behandlung kann durch einen einzigen Spaziergang ohne Filter zunichte gemacht werden. PA++++ ist kein Zusatz zu SPF — es ist die zweite Hälfte des Schutzes, ohne die die Arbeit des Kosmetologen umsonst ist.

Worte des Kosmetologen J'ADORE

Wie viel auftragen und wann die Anwendung wiederholen

Cell Fusion C Laser UV Sunscreen SPF 50+/PA++++
Cell Fusion C Laser UV Sunscreen SPF 50+/PA++++

Die Wirksamkeit des Filters auf dem Etikett wurde bei einer Dosis von 2 mg pro cm² Haut gemessen — in der Praxis tragen die meisten Menschen sogar dreimal weniger auf, was den angegebenen SPF tatsächlich auf einen vielfach niedrigeren Wert als auf der Verpackung geschrieben reduziert. Eine einfache Methode zur Dosierung der richtigen Menge ist die Zwei-Finger-Regel: Zwei Linien Creme, die entlang des Zeigefingers und des Mittelfingers gedrückt werden, sind die Dosis für Gesicht und Hals. Das ist mehr, als die meisten Menschen intuitiv auftragen.

Die Wiederanwendung ist ebenso wichtig wie die erste Schicht. Der Filter — unabhängig von der Art — verliert nach etwa 2 Stunden Sonnenexposition seine Wirksamkeit, und früher, wenn es zu Schwitzen, Baden oder Reibung an Kleidung oder Maske kommt. Während des Tages im Büro am Fenster oder im Auto ist das Risiko von UVA geringer, aber nicht null — daher bleibt die Wiederanwendung bei längerer Exposition eine Regel, keine Empfehlung.

Merke dir eines

SPF schützt vor Sonnenbrand. PA++++ schützt vor dem, was erst in ein paar Jahren sichtbar wird — Pigmentierungen, Verlust von Festigkeit, vertiefte Falten. Ein guter Filter hat beide Parameter gleichzeitig hoch, und seine Wirksamkeit hängt von der Menge ab, die du tatsächlich aufträgst — nicht nur von der Zahl auf der Verpackung.

SPF und Make-up — wie man das ohne zusätzliche Schritte vereint

Cell Fusion C Advanced Clear Sunscreen SPF 50+/PA++++
Cell Fusion C Advanced Clear Sunscreen SPF 50+/PA++++

Foundation oder Puder mit SPF ist eine nette Ergänzung, ersetzt aber in der Praxis keinen separaten Filter — um den deklarierten Schutz nur durch das Make-up zu erhalten, müsste man es in einer Menge auftragen, die im Gesicht wie eine Maske aussehen würde. Die richtige Reihenfolge ist: Pflege → Filter als letzten Schritt der Hautpflege → erst dann die Basis für Make-up und Foundation. Die Wiederanwendung während des Tages ist am bequemsten in Form von mineralischem Puder mit SPF oder einem Spray, das auf das fertige Make-up aufgetragen wird — ohne die Notwendigkeit, die Kosmetik abzunehmen.

Drei Mythen über Filter, die es wert sind, entkräftet zu werden

„SPF in meiner Tagescreme reicht aus“

Pflegecremes mit Filter haben in der Regel einen niedrigeren SPF (15–20) und sind für zufällige, kurze Expositionen konzipiert — nicht für den tatsächlichen Schutz während des Tages. Außerdem werden sie in einer dünnen Schicht aufgetragen, wie eine normale Creme, und nicht in der Testdosis. Ein dedizierter Filter, ein separater Schritt in der Pflege, in der richtigen Menge — das ist der einzige Weg, um sicherzustellen, dass der Schutz tatsächlich so wirkt, wie es das Etikett verspricht.

„An einem bewölkten Tag muss ich mich nicht eincremen“

Wolken blockieren einen Teil des sichtbaren Lichts, aber selbst bis zu 80% der UV-Strahlung dringt durch den bewölkten Himmel. UVA ist das ganze Jahr über vorhanden, unabhängig von Wetter und Tageszeit, und dringt auch durch Fenster — daher ist der Filter auch im Winter und im Büro am Fenster Pflicht, nicht nur am Strand im Juli.

„Mineralische Filter sind immer sicherer für empfindliche Haut“

Das ist nur teilweise wahr. Eine gut gestaltete hybride Formel — wie die professionellen Linien von Cell Fusion C, die in Salons verwendet werden — kann ebenso gut verträglich sein und dabei leichter zu tragen und ohne den Weißeleffekt sein. Die Verträglichkeit hängt von der gesamten Rezeptur und den beruhigenden Zusätzen ab, nicht nur vom Typ des UV-Filters.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen SPF und PA?

SPF misst den Schutz vor UVB-Strahlung, die für Sonnenbrände verantwortlich ist. PA (bis PA++++) misst den Schutz vor UVA, der für photoaging und Pigmentierungen verantwortlich ist. Vollständiger Schutz erfordert hohe Werte beider Indikatoren gleichzeitig.

Ist mineralischer Filter immer besser für empfindliche Haut als chemischer?

Nicht immer. Mineralische Filter werden oft besser vertragen, aber eine gut gestaltete hybride Formel, die chemische und mineralische Filter mit beruhigenden Zusätzen kombiniert, kann ebenso sanft sein und dabei leichter zu tragen. Entscheidend ist die gesamte Rezeptur, nicht nur der Typ des Filters.

Wie viel Creme mit Filter sollte ich auf mein Gesicht auftragen?

Die Zwei-Finger-Regel: Zwei Linien des Produkts entlang des Zeigefingers und des Mittelfingers sind die Dosis für Gesicht und Hals. Das ist mehr, als die meisten Menschen intuitiv auftragen — eine zu dünne Schicht reduziert tatsächlich die Wirksamkeit des Filters.

Musste ich im Winter oder an bewölkten Tagen SPF verwenden?

Ja. Selbst an bewölkten Tagen erreicht einen signifikanten Teil der UV-Strahlung die Haut, und UVA ist das ganze Jahr über vorhanden, unabhängig vom Wetter, und dringt durch Fenster und Autofenster.

Warum ist der Schutz PA++++ nach einer Behandlung im Salon so wichtig?

Die Haut nach Behandlungen (Laser, Mikrodermabrasion, Peeling) hat eine geschwächte Barriere und überaktive Melanozyten. Selbst kurze UVA-Exposition kann postinflammatorische Pigmentierung hervorrufen, die den Effekt der Behandlung zunichte macht — daher ist in dieser Zeit ein Filter mit dem höchsten PA eine Notwendigkeit, keine Option.

Wähle einen Filter für deine Pflegeroutine

Sonnenschutzmittel wählen wir individuell — je nach Hauttyp, Neigung zu Pigmentierungen und ob die Haut gerade nach einer Behandlung ist. Schau dir das Angebot im Shop an oder schreibe uns für eine Empfehlung.

Das Material hat einen edukativen Charakter und ersetzt keine kosmetologische Beratung oder ärztlichen Rat. Die Kennzeichnungen SPF und PA sind standardisierte Laborindikatoren, die von den Herstellern gemäß den geltenden Etikettierungsnormen angegeben werden. Die Auswahl des Filters, insbesondere nach Behandlungen im Salon oder bei Neigung zu Pigmentierungen, sollte mit einem Spezialisten besprochen werden. Die Bilder zeigen die originalen Produkte, die in unserem Shop erhältlich sind.

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